Livecode – quo vadis?

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    • #35805
      Torsten
      Teilnehmer

      Es ist seltsam ruhig im Forum, seid ihr noch alle da? 🙂

      Soweit ich im englischen Forum sehen kann, gibt es eine lebhafte und konstruktive Diskussion um das Preismodell von LC und wie es weitergehen kann. Die Freigabe der bisherigen Community-Versionen über community.livecode.com finde ich einen sehr guten Schritt, um den bisherigen Opensource-Nutzern weiterhin die Möglichkeit zu geben, mit diesen Versionen weiterzuarbeiten.
      Die sind ja auch nicht kaputt und laufen noch (fast: bis zum nächsten Windows-Update?) ewig, d.h. niemandem wird etwas weggenommen, alle Projekte können weiterlaufen, allerdings auch mit allen bisherigen Bugs.

      Für Hobby-Programmierer und Anfänger ist also immer noch ein super Einstieg ohne Kosten möglich und man kann wahrscheinlich auch noch lange damit arbeiten. Ich werde in der Schule meiner Kinder auch dieses Jahr einen Kurs mit Livecode anbieten und mit den bisherigen Versionen arbeiten, läuft.

      Da auch ich das Glück habe, eine Lifetime-Lizenz zu besitzen, sehe ich den finanziellen Änderungen gelassen entgegen, bin aber mal gespannt, wie sich das konkret gestaltet.

      Dass Livecode generell das Ziel hat, mehr Einnahmen zu generieren und damit seine Zukunft und damit auch die Zukunft einer plattformübergreifenden X-Talk-Sprache zu sichern, kann ich nur unterstützen.

      Die Frage ist, ob das momentan auch passiert:

      * Wer hier im Forum, der bisher gar nicht gezahlt hat, hat jetzt vor, eine wie auch immer geartete Lizenz zu kaufen?

      * Wer im Forum mit einer jährlichen Indy- oder gar Business-Lizenz geht auf das neue Modell und wer steigt aus?

      Bitte um Antworten.

      Beste Grüße
      Torsten

    • #35816
      foto2004
      Teilnehmer

      Mir geht da leider einiges. Unteranderem eine der für mich sehr wichtige Sache ist dass ich native auf MS-SQL zugreifen können muss. Leider ist mir dadurch ein sehr lukratives Geschäft durch die Finger gegangen. Auch die Ausrede es geht ja per ODBC kann ich nicht gelten lassen weil odbc unter Android nicht geht. Wie gesagt das Preismodell ist mir so zu heftig und ich überlege ernsthaft ob ich auf Xamarin ausweiche (wollte ich eigentlich nicht) Ich brächte 4 Lizenzen …… puh das muss erstmal nebenbei reinkommen wen du am Anfang stehst.

      • #35825
        Torsten
        Teilnehmer

        Soweit das Manual korrekt ist, sollte revOpenDatabase auch auf Android laufen!

    • #35823
      duiJM
      Teilnehmer

      Ich bin bzgl der Zukunft eher zwiegespalten.

      Die Community-Version ist ja nur für ‚bestehende‘ User wieder erreichbar (und fraglich wie lange) – neue User würden – z. B. über eine Suche – nicht dort hin gelangen. Der „Nachwuchs“ würde weiterhin erstmal nur eine Bezahlversion sehen – fraglich, ob da dann noch jemand einsteigt.

      Für Entwickler, die tatsächlich nur eine oder zwei Platform/en bedienen, wäre das neue Preismodell ja noch ok, aber das widerspricht doch ein wenig der Idee -> ein Code für alle Platformen und wer mehr als drei Module „braucht“ muss schon tiefer in die Tasche greifen.
      Ich hätte die Comm-Version funktional etwas abgespeckt, aber dafür die Bezahlversionen um einiges günstiger gestaltet.

      Ich verfolge seit 2017 das LC Geschehen (mit längerer Pause zwischendurch) und ich habe nicht gesehen, das die Bekanntheit z B in Deutschland gestiegen wäre. Gefühlt eher im Gegenteil. Marketing und Vertrieb scheinen keine Stärke von LC zu sein!

      Als Pessimist würde ich sagen LC hat ziemliche finanzielle Probleme und steht kurz vor dem Aus, als Optimist würde ich sagen LC will schnell noch Umsatz abgreifen, um sich für eine Übernahme anzubieten/interessant zu machen – in beiden Fällen wäre es fraglich wie es weiter geht.

      Als „Hobbyanwender“ könnte man noch einsteigen, Nebenberuflich oder mit einer Selbständigkeit sehe ich hier ziemliche Fragezeichen.

      • #35824
        Torsten
        Teilnehmer

        Werbung für LC in Deutschland etc. macht nur Hauke mit seinem Buch, was anderes habe ich noch nicht gesehen. Das ist IMHO auch ein riesiges Problem, da gerade in D mit seinem Digitalisierungsrückstand viel mehr Leute bräuchte, die sich an IT trauen und Wissen aufbauen. Und das geht mit LC wirklich schnell und macht dazu noch Spass.

        Aber @hauke hat beim Mutterschiff ja schon mal angefragt und scheinbar sehen die das anders, schade. Ich werde auf jeden Fall weiter die Trommel rühren, aber meine ist nicht so groß 😉

    • #35835
      sardus
      Teilnehmer

      Ich besitze eine Price-Locking-Lizenz der Indy-Version und werde vorerst bei Livecode bleiben. Als Alternative werde ich mich jedoch zusätzlich mit Flutter (Dart) auseinandersetzen, da ich nicht weiss, wie lange Livecode als Lösung noch in Frage kommt.

      Ich arbeite im Bildungsbereich und kann irgendwie nicht nachvollziehen, dass Livecode so wenig verbreitet ist. Ich habe mit Livecode bereits selber zwei Apps für iOS entwickelt. Livecode bietet alle Funktionen, welche zur Entwicklung von Lernapps benötigt werden. Zudem können Projekte in sehr kurzer Zeit umgesetzt werden. Viele Entwickler kennen Livecode nicht oder sehen die Lösung leider sehr sekptisch.

      Schade! Ich bin überzeugt, dass im Bildungsbereich ein sehr grosser Markt vorhanden wäre …

    • #35842
      hauke
      Verwalter

      @sardus: Ja, du hast Recht, LiveCode ist perfekt für Bildungs-Apps – ich habe seinerzeit ewig nach dem perfekten System zur Programmierung von Lernapps gesucht – und LiveCode hat sich als absoluter Sieger herausgestellt – was ich auch nie bereut habe. Ich habe zahlreiche erfolgreiche Lernprogramme mit LC erstellt.

      Warum ist LC in Deutschland so unbekannt? Nun ja – ich habe versucht, das mit meinem Buch zu ändern – aber es hat nicht so viel bewirkt wie erhofft – zumal die Schotten mich auch wirklich nicht unterstützt haben. Ich habe angeboten, die Oberfläche von LC ins Deutsche zu übersetzen – Antwort negativ, kein Bedarf. Ich habe meine Zusammenarbeit angeboten, um LC in Deutschland bekannter zu machen, Antwort desinteressiert. Ich habe Artikel über LC in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht, Workshops abgehalten usw… insbesondere habe ich versucht, die Zeitschrift ct dafür zu gewinnen, mal einen Beitrag über LiveCode zu schreiben (LC wurde in der deutschen Mainstream-Computerpresse bislang kein einziges Mal auch nur erwähnt). Die ct hat aber alle meine Bemühungen zurückgewiesen – mit der Begründung „Wir haben es getestet – es ist nicht ausgereift genug“. Dann wurden zahlreiche Details genannt, die meiner Meinung nach nicht entscheidende Argumente gegen LC sind, die ich aber auch schon seit Jahren als ärgerlich empfunden habe und die nie korrigiert worden sind… Alles, was ich für meine Bemühungen jemals von LC bekommen habe, war 10% Discount auf meine Indy-Lizenz… 🙂

      Man muss es auch mal ehrlich sehen – die Mitarbeiter von LC wirkten trotz ihres an sich großartigen Produkts allzu oft überfordert, das System auf den Bedeutungslevel zu heben, den es an sich verdient gehabt hätte… es ist einfach besser als Xamarin und Konsorten – gleichzeitig unglaublich einsteigerfreundlich und leistungsfähig – mit keinem anderen Programm der Welt erstelle ich eine App samt GUI in so schneller Zeit und mit so viel Spaß. Aber trotzdem hinkt LC in vielen Punkten der neuesten Entwicklung hinterher. So viele kleine Probleme, die ich seit so vielen Jahren moniert habe, sind noch immer nicht angegangen worden, der Editor ist nie auf den Stand eines heutigen Editors gekommen, das Debugging hat Schwächen, das ganze Interface ist nach wie vor in mehreren Punkten buggy und sieht aus wie 20 Jahre alt… und die Kompilierung von Android und iOS-Apps wird angesichts dessen dass man das schon lange hätte benutzerfreundlich reformieren müssen und können, von vielen Anwendern als echte Zumutung empfunden, wie ich mit hundert Leserzuschriften beweisen kann. Es sind leider diese vielen unperfekten Details plus die mangelnde Kommunikation mit den Benutzern (oder die Überforderung, dem nachzukommen) die mich auch sehr oft geärgert haben. Dennoch habe ich immer weiter für LC gekämpft – und die OpenSource-Version war ein sehr starkes Argument, um neue User zu gewinnen.

      Und deshalb fühle ich mich jetzt schon sehr vor den Kopf gestoßen. Die Preise, die verlangt werden, sind nicht durch den derzeit aktuellen Stand der Software zu rechtfertigen. Es sind ja noch nicht einmal alle versprochenen Funktionen, die erfolgreich per Crowdfunding finanziert wurden, umgesetzt worden.

      Ich befürchte, dass LC sich mit den dafür verlangten Preisen recht bald ins Aus manövriert – in Deutschland allemal.

    • #35869
      MichaelS
      Teilnehmer

      Hallo zusammen,
      ich habe die Indy Lizenz die ca.500 Euro pro Jahr kostete. Das war okay für mich.
      Jetzt habe ich mir das neue Pricing Modell auf der Website angeschaut. Wenn ich als Deployment Platform Mac, Linux, IOS und Android wähle komme ich auf einen Preis von 1069 Euro inkl. Steuer.
      Das ist ein echter Preisschock. Mehr als doppelt so teuer, das ist schon heftig.
      Ich habe noch bis Februar Zeit das zu überdenken (dann läuft meine Indy aus…).
      Ich weiss noch nicht ob ich verlängere, bin aber eigentlich dazu gezwungen wenn ich meine Apps im App-Store und Im Play Store weiter pflegen will.

      Gruß
      Michael

    • #35878
      Torsten
      Teilnehmer

      Hi Michael,

      Kevon hat immer wieder betont, dass sie keinen verlieren wollen. Ich denke, dass die mit sich handeln lassen.

      Daumendrück!
      Torsten

    • #36174
      Thomas Heine
      Teilnehmer

      Tja, wäre für mich persönlich ärgerlich. Wenn ich das gewusst hätte mit der Lizenzpolitik, dann hätte och mich vor 1,5 jahren nicht für LC entschieden.
      Und wie hier im Forum auch schon gesagt wurde, eine Programmiersprache, die das Empowerment und das „everybody can code „als maxime hat, kann nicht erwarten, Nerds anzulocken, die dann mit C++ die tollsten Module für Open Source entwickeln. Das war bei Perl ganz anders. Als Larry Wall die Sprache entwickelt hat, haben sich ebendiese Nerds mit Begeisterung darauf. Deswegem gibt im sogenannten CPAN knapp 30.000 Module. Aber Perl stirbt gerade auch aus, wenn auch aus anderen Gründen.

    • #36200
      Axwald
      Teilnehmer

      Ich denke, wir erleben gerade die letzten Zuckungen einer einstmals großen Idee mit.

      XTalk als Programmiersprache war/ist revolutionär – „Code verstehen ohne die Grammatik zu lernen“ ist einzigartig!
      Dummerweise wurde diese Idee selbst von ihren Entwicklern nie ernstgenommen und vorangebracht – bei Apple lief HyperCard so nebenher bis es von Steve Jobs abgeschossen wurde, bei MetaCard, SuperCard, Runtime Revolution etc. war es in den Händen von winzigen Firmen, die es nie schafften, aus der Apple-Enklave an die Programmier-Öffentlichkeit zu kommen.

      „The Register“ hatte neulich einen Bericht über das Ende der OpenSource, in den Kommentaren überwog bei weitem „Was ist das denn? Nie gehört“ und „Wie soll so eine Sprache denn funktionieren?“. Eine Entwicklungsumgebung, die niemand kennt, wird auch kaum jemand einsetzen. Eine Programmiersprache, die kaum jemand einsetzt, wird sich nicht verbreiten. Und wenn sie noch so gut ist!

      LiveCode Ltd. (die Firma) hatte mit der OpenSource-Version prinzipiell die richtige Idee – LiveCode (die Sprache) muss bekanntgemacht werden, um voranzukommen! Nur – das sind inzwischen auch alte Männer (wie ich), die immer noch in Ihrem „mentalen iJail“ & ihrem „reality distortion field“ festhängen:

      – Den Gedanken von OpenSource haben sie nie verstanden: Nicht nur nehmen (KickStarter, CRUD -> TSNet, Forum-Support), sondern auch kommunizieren, zusammenarbeiten, zurückgeben! So ist es auch kein Wunder, daß, wenn sie mal wieder kurz vor der Pleite stehen, schnell ein Schuldiger gefunden ist: Die „OpenSource-Leecher“, wegen derer kein Geld in die Kassen kommt.

      – Als Geschäftsmodell kamen sie auf diese geniale Idee: „Create your own Apps!“
      „Apps createn“, ja. Und für die Entwicklungsumgebung Apple-Preise aufrufen, ja. Wer findet den Widerspruch?
      Hinweis: Der weitaus größte Teil des Geldes, daß „auf Mobil“ verdient wird, wird von ein paar wenigen riesigen Firmen abgegriffen, hauptsächlich im Bereich Spiele, Konsum-Medien, Datenerhebung & Werbung – kein Markt für LC. Und um die paar mageren Kröten, die übrigbleiben, prügeln sich Millionen von Kreativ-Agenturen, und Aber-Millionen von Freelancern & kleinen Hobby-Codern. Und die sollen dann, von ihren gelegentlich einlaufenden [0,99 – 30%], die abstrus teuren LC-Lizenzen zahlen? Schon klar.

      – Software-Entwickler, die davon leben wollen, und keine Hungerkünstler sind und/oder eine Familie zu ernähren haben, landen fast zwangsläufig beim Erstellen von Business-Programmen für Windows, seit einiger Zeit auch Android. Evtl. noch Server-Anwendungen unter Linux. Da ist die Nachfrage, da werden akzeptable Sätze bezahlt.
      Nur, da ist LiveCode extrem schwach: Die Windows-Versionen werden seit v6 immer unbrauchbarer (IDE UND StandAlones!), die Android-Unterstützung liegt um Jahre hinter der von iOS zurück, und die Server- und Linux-Versionen sind schlicht unbrauchbar – es wird keine einzige Linux-Distribution unterstützt, die noch in ihrer Support-Phase ist, und LC hat es bis heute nicht für nötig befunden, auch nur in einem einzigen Repository vertreten zu sein!

      LiveCode Ltd. hat lange nach einem großen Kaliber gesucht, sehr genau gezielt, und sich mit großem Erfolg in den Fuß geschossen.

      – Viele Entwickler herkömmlicher Business-Anwendungen haben sie mit ihrer exklusiven Ausrichtung auf „mobil“ und ihrer „agilen Entwicklung“ vergrault. Die erwarten stabile, weitgehend bugfreie Releases mit einer Supportzeit von min. 1 Jahr. Keine als „stable“ gelabelten „public betas“ alle paar Monate.
      Und die wollen keine Widgets, die wollen native Bedienelemente, und für die allgegenwärtigen tabellarischen Daten sowohl native Datenstrukturen als auch native UI-Elemente. Und keine krüppligen „DataGrids“, auch wenn die sich noch so gut zum „Newbie-Vertreiben“ erwiesen haben!

      – Mit ihrer fast exklusiven Ausrichtung auf iOS haben sie auch viele Windows-, Android-, Linux- und Server-Entwickler vergrault. Die sind, ausreichende Weitsicht vorausgesetzt (bei mir leider: Fehlanzeige :/), zu Anbietern abgewandert, wo sie ernstgenommen wurden.

      – Und jetzt können wir darauf warten, daß jemand bei Apple darauf kommt, daß es mit LiveCode ganz einfach ist, vollkommen ungeprüften, nicht gestapleten, unnotarisierten, möglicherweise destruktiven Code auch auf Apps aus dem Store auszuführen: „Go stack URL …“
      Dann werden LC-Apps aus dem iJail geschmissen, Ende Gelände, und der Letzte macht das Licht aus.

      Und damit ist die letzte Hoffnung für „XTalk“ die nun verwaiste OpenSource-Version.

      Die, die immer nur als ungeliebtes Stiefkind behandelt wurde, und die deswegen auch nie richtig aus den Startlöchern kam.
      Was daraus wird, ich weiß es nicht. Ohne C*-kundige sehe ich wenig Chancen für eine Weiterentwicklung, und von denen dürfte es in der LC-Community sehr wenige geben.

      Ich persönlich würde einen Fork der letzten 6er Version befürworten & unterstützen – also vor dem Unicode-Debakel. Die läuft heute immer noch schnell & stabil, und kann fast alles, was die neuen Versionen können – nur besser 😉

      iOS-Unterstützung würde ‚rausfallen – Apple erlaubt eh keinen GPL v3-Code da.
      Die anderen Plattformen müssten auf 64bit umgestellt werden. Keine Ahnung, wie aufwendig das wäre – aber:

      Ein „LC Classic Community“, ohne iOS-Unterstützung, ohne Unicode, ohne LCBuilder, Gadgets, Blink & Plong wäre kaum eine wirtschaftliche Gefahr für LiveCode Ltd. Aber es wäre gut für Verbreitung der Sprache, für’s Image, und es würde evtl. auch neue Kunden bringen (die von der beschränkten „Classic“ aufs Vollprodukt umsteigen). Somit könnte es möglich sein, etwas Duldung/ Unterstützung vom Mutterschiff zu bekommen.
      Erlaubnis, den Namen weiter zu benutzen, vielleicht Übernehmen der 64bit-Konversion als bezahlten Auftrag (finanziert über Kickstarter), Erlaubnis in „forums.livecode.com/OpenSource“ zu bleiben. Eigentlich ein Win-Win.

      Aber viel Hoffnung habe ich nicht. Sollte jemand etwas in der Richtung hören, man erreicht mich unter [meinBenutzername] @ [meinBenutzername] .de 🙂

      Viel Spaß!

    • #36493
      Thomas Heine
      Teilnehmer

      Heute habe ich eine Mail von Livecode bekommen, unter anderem mit folgendem Inhalt:

      It’s amazing what $9.99 can get you… We know that $9.99 means different things to different people but if you are in a position to subscribe to a LiveCode plan and you want to benefit from the latest and greatest versions of the software, do it before the 30th September… Why? Because we are throwing in $1095 worth of learning courses and materials completely free. Just use the code FREELEARNING at checkout, pay your $9.99 and start coding.

      Ob das ein gutes Zeichen ist, wenn da Kurse im Wert von angeblich $1095 für $9,99 jeden Monat verschenkt werden?

    • #36531
      Torsten
      Teilnehmer

      Livecode hat in der Vergangenheit schon öfter Bundles verkauft, in denen die Einzelteile mehr gekostet hätten, als das Bundle. Im Prinzip nicht doof, denn die Kurse sind da und es kostet sie nix zusätzlich, ist aber ein Vorteil. Man kriegt eben mehr fürs Geld und das ist meines Erachtens durchaus ein Kaufargument.

    • #36560
      Axwald
      Teilnehmer

      Obacht:

      It’s amazing what $9.99 can get you…

      Das sind EUR 8,99/Mon., mit USt. EUR 10,70/Mon., oder EUR 128,40/Jahr. Aber nur für 1 Plattform, sprich: nur Desktop.

      Mit Mobil (Win/Mac & Andoid/iOS) sind’s schon EUR 33,31/Mon resp. EUR 399.72/Jahr.

      Im Fall des „Starter Plans“ ist zu beachten: Damit erstellte Programme (StandAlones) funktionieren nur, solange das Abo aktiv ist. Dazu müssen sie bei jedem Start „nach Hause telefonieren“ und sind somit nur mit Internetverbindung nutzbar!

      Zu den Beigaben: „Kaufen Sie dieses exklusive Set Rheumadecken, und erhalten Sie GRATIS noch ein wunderschönes Kaffee-Service und eine geschmackvolle Thermoskanne dazu!“ Hmmm. Nicht so wirklich professionell, oder?

      Ich habe mir wegen Umstiegsgedanken mal die Preise der Konkurrenz angeschaut: „MS Visual Studio professional“ liegt monatlich nur knapp oberhalb des „LC Starter Plans mit 2 Plattformen“!
      Das ist dann aber eine volle, professionelle Cross-Plattform Entwicklungsumgebung mit Support, Dokumentation & Lernmaterialen.
      Die spinnen, die Schotten.

      Zu Visual Studio gibt’s auch eine Community-Edition. Money-Quote aus Wikipedia:

      Letztlich konnte Microsoft durch die dauerhafte Verfügbarkeit der [kostenlosen] Expressversionen die Marktdurchdringung erhöhen, die Nachfrage nach Schwarzkopien und alternativen Konkurrenzprodukten verringern und sein Image verbessern, ohne den Absatz der Vollversionen zu stören.

      („(…)“ und fett von mir)

      Viel Spaß!

    • #36561
      Klaus Major
      Verwalter

      Im Fall des „Starter Plans“ ist zu beachten: Damit erstellte Programme (StandAlones) funktionieren nur, solange das Abo aktiv ist. Dazu müssen sie bei jedem Start „nach Hause telefonieren“ und sind somit nur mit Internetverbindung nutzbar!

      Da ist Kevin M. doch schon auf Druck der Community von abgewichen.
      Diese Apps verfallen NICHT mehr nach Auslaufen der Lizenz!

    • #36562
      Klaus Major
      Verwalter

      Oder hab ich das geträumt?

    • #36565
      Klaus Major
      Verwalter

      Sorry, mein Fehler, es war der „Student Plan“ in dem die Runtimes nicht ihre Funktion einstellen, wenn die Lizenz nicht bezahlt wurde.

      Beim „Starter Plan“ ist es immer noch so und das finde ich absolut bescheuert!

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