xamin für Linux installieren

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    Beiträge
    • #30612
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo,

      Mein derzeitiger Kenntnissstand:
      1) LiveCode benötigt zum Abspielen von Videos auf Linux den mplayer
      2) zusätzlich benötigt LC zum Abspielen von Audios auf Linux den xamin.

      Ich verwende LinuxMint (19.3)

      zu 1) OK erledigt

      aber zu 2) xamin

      Hat jemand eine funktionierende Anleitung, wie xamin auf Linux Mint
      installiert wird?

      Habe nur das gefunden:
      https://livecode.fandom.com/de/wiki/Installing_xanim
      Funktioniert aber nicht.

      Danke
      nobotter

    • #30616
      Torsten
      Teilnehmer

      Hi nobotter,

      soweit ich recherchiert habe, sollte mplayer auch Audiodateien abspielen:

      mplayer foo.mp3

      Von daher nehme ich an, dass Du xanim gar nicht brauchst? Hast Du es mal direkt mit Audio-Dateien probiert? siehe https://www.youtube.com/watch?v=mxPzQaF-Feg

      Happy coding!
      Torsten

    • #30618
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Torsten,

      du hast natürlich recht und der mplayer spielt auch Audio-Dateien.

      Aber mit LiveCode nur im Zusammenhang mit dem „player“-command
      aber nicht mit dem „play“-command und deshalb funktioniert
      z.B.

      play audioclip

      nicht, wenn man die Clips in LiveCode mittels „Import as Control“
      eingeladen hat und diese abspielen will.

      Und mit dem „player“-command komme ich nicht an die eingeladenen
      Clips sondern brauche ja stattdessen dafür den: play audioclip

      Und der play audioclip geht in Linux wohl nur mit dem xamin.

      Grüße
      nobotter

    • #30656
      Torsten
      Teilnehmer

      Ist es denn dann unbedingt notwendig, die Dateien als Control einzubinden? xanimn ist ja nun auch schon uralt (1999 letztes release xanim.polter.net)

    • #30659
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Torsten,

      Das Ganze ist unter dem Aspekt „Datenschutz“ zu sehen.

      LiveCode bietet ja die Möglichkeit, benötigte Dateien entweder:

      a) direkt einzubinden (über „Import as Control“)

      oder

      b) diese Dateien getrennt und in zusätzlichen Ordnern zu verwenden.

      Variante b) hat aber den großen Nachteil, dass diese Dateien dann für alle sehr einfach als Original einsehbar und verwendbar sind.
      Copyright-Verletzungen sind damit sehr einfach Tür und Tor geöffnet.

      Sind die Dateien aber nach a) direkt in LiveCode eingebunden und dann
      compiliert, sind die Dateien technisch wesentlich besser geschützt.
      (zumindest ist es für Privatpersonen dann nicht mehr einfach)

      Die App wird dadurch zwar insgesamt größer, hat dafür aber keine leicht
      einsehbaren zusätzlichen Ordner mehr.

      Gibt es denn für Linux einen anderen Trick ohne xamin, wie man Audio-Dateien, die man in LiveCode mittels „Import as Control“ eingeladen / eingebunden hat, abspielen kann.

      Grüße
      nobotter

    • #30668
      Torsten
      Teilnehmer

      Als Trick würde mir dazu einfallen, die Audiodateien in ein verschlüssteltes ZIP-Archiv zu packen und das Audiofile nur dann rauszuholen (und dann wieder zu löschen), wenn es gebraucht wird.

    • #30674
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Torsten,

      du denkst an eine passwort-geschützes zip-Archiv?

      Mit welchen „Entzippern“ arbeitet LiveCode denn da zusammen?
      LiveCode müsste ja eingebettet zunächst das Passwort enthalten und den
      Ort/die Orte, wohin die Dateien entpackt werden sollen.

      Anschließen müsste LiveCode das „Entzipper-Programm“ starten,
      das Passwort und die Speicherorte dem „Entzipper“ übergegeben
      und dann beim „Entzipper“ den Entpackungsprozess auslösen.

      Bei Programmende könnte LiveCode dann alle entpackten Dateien
      wieder löschen.

      Habe ich sinngemäß deine Idee richtig wiedergegeben und geht
      das mit/in LiveCode?

      Grüße und vielen Dank
      nobotter

    • #30678
      Klaus Major
      Verwalter

      Hi nobotter,

      Du kannst mit LC auch ENT-/ZIPpen! Also keine Software von Drittanbietern nötig.
      Allerdings unterstützt LC keine passwordgeschützen Archive.

      Ich würde alle benötigten Sounddateien mit LC zuerst einzeln ZIPpen und dann in
      mehrere Custom Properties Deines Stacks packen, so sind sie immer noch innerhalb
      Deiner EXE oder APP oder wie das unter Linux heisst.

      Eventuell ist das ENT-/Zippen ja gar nicht nötig?!
      Die Dateien müssen ja entZIPped sein, um mit PLAY abgespielt werden zu können.
      Also einfach die Sounds in Custom Properties packen und wie oben weitermachen.

      Leider können wir importierte Sound- und Videodateien (import as control…)
      nicht wieder „ausspucken“, also wieder auf die Platte speichern, daher dieser
      Umweg über Custom Properties.

      Entpackungsort am Besten -> specialfolderpath(„temporary“)
      Und dort die Dateien beim Programmende wieder löschen.

      Gruß

      Klaus

    • #30680
      Torsten
      Teilnehmer

      Hi nobotter,

      hast alles verstanden!

      LiveCode hat zwar eine ganz gute Zip-Funktion, aber leider keine verschlüsselte. Aber Linux hat scheinbar selber eine zip-Funktion, mit der man das alles machen kann:
      https://www.xmodulo.com/how-to-create-encrypted-zip-file-on-linux.html

      Das geht dann über die shell()-Befehle in Livecode, also dann:

      put shell("zip --password MY_SECRET secure.zip doc.pdf doc2.pdf doc3.pdf") into field "Ergebnis"

      Happy Coding!
      Torsten

    • #30682
      Klaus Major
      Verwalter

      Aber Linux hat scheinbar …

      Doch wohl eher „anscheinend“, oder? 😉

    • #30684
      Torsten
      Teilnehmer

      Hi Klaus,

      Du hast recht, anscheinend hat Linx eine eingebaute zip-Funktion 🙂

      Aber Dein Trick mit den custom properties ist natürlich der Hit, den würde ich verwenden.
      Je nachdem, wie komprimiert das Audio-Format eh schon ist, kann man sich dann auch das zippen sparen.

    • #30686
      Klaus Major
      Verwalter

      Genau, so mente ich das mit:

      Eventuell ist das ENT-/Zippen ja gar nicht nötig?!

      Nachdem ich erst einmal verstanden hatte, was Custom Properties sind
      und wie man sie benutzt, möchte ich sie nun nie mehr missen! 🙂

      • #30690
        Torsten
        Teilnehmer

        Nachdem ich erst einmal verstanden hatte, was Custom Properties sind
        und wie man sie benutzt, möchte ich sie nun nie mehr missen! 🙂

        Jou, das ist ja quasi eine eigene interne Festplatte 🙂

    • #30721
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Klaus,

      ich möchte deinen Vorschlag mit den Custom Properties aufgreifen.

      Das hatte ich auch schon versucht, aber es nicht hingekriegt.

      Ich habe wohl was falsch gemacht oder das Ganze geht nur
      im Zusammenhang mit dem „play“-Command aber nicht im Zusammenhang
      mit einem Player und „start player“.

      Ich habe meine Audiodatei „superClip.wav“ mit „Import as Control“ eingeladen. Sie liegt dann im LC-Projekt-Browser unter „Audioclips“

      Dann habe ich auf einer Card einen Player mit Namen „superfeld1“
      eingerichtet. Und diesen habe ich dann versucht über den Property Inspektor irgendwie mit „superClip.wav“ als Property zu verbinden.

      Wie genau müsste ich denn bei den „Custom Properties“ vorgehen / eintippen, damit der Player dann auch mit der Audiodatei „superClip.wav“ verbunden ist und dann beim Aufruf: start player „superfeld1“
      den Ciip abspielt.

      Grüße
      nobotter

    • #30762
      Klaus Major
      Verwalter

      Hi nobotter,

      das hast Du leider total missverstanden.
      Der Trick ist, Deine Sounddateien in einem „Geheimfach“ innerhalb des Stack zu verstecken und nur bei Bedarf mal eben zum Abspielen auf die Platte schreiben.

      OK, von vorne…

      Eine Custom Property ist eine von uns frei definierbare Property, die immer einem Objekt zugeordnet ist wie Stack, Karte, Button etc. eben jedes LC Objekt.

      Sie kann alles Mögliche aufnehmen, Text, auch Arrays und binäre Daten, wie eine Variable.

      Unterschied zu Variablen:
      1. Sie müssen nicht als LOKAL oder GLOBAL deklariert werden, da sie ja eine „feste Adresse“ haben und so von überall angesprochen werden können:

      ## Ich verwende die Vorsilbe C, um Custom Properties auf einen Blick sichtbar zu machen:
      set the cWasAuchImmer of button "ein Button" of cd 42 of stack "El Stacko" to "ein kleiner string"

      2. Sie werden mit dem Stack gespeichert, sofern der Stack gespeichert wird!
      Somit ein praktischer Ort, um zum Programm gehörige Daten im Stack zu verwalten.

      OK, zu Deinem Fall:
      1. Du musst Deine Sounds in dem Stack in mehrere Custom Properties packen:

      ...
      set the cSuperclip of this stack to url("binfile:" & "pfad/zu/superclip.wav")
      ## Stack speichern und die Datei ist drin...
      ## Dito für weitere Dateien
      ...

      2. Zum Abspielen musst Du diese Datei wieder „ausspucken“, um sie benutzen zu können:

      ...
      put specialfolderpath("temporary") & "/superclip.wav" into tSoundFile
      put the cSuperclip of this stack into url("binfile:" & tSoundFile)
      ## Jetzt kannst Du entweder:
      play ac tSoundFile
      
      ## oder:
      set the filename of player "superfeld1" to tSoundFile
      start player "superfeld1"
      ...

      Klar soweit?

      Gruß

      Klaus

    • #30764
      Torsten
      Teilnehmer

      Sehr genial, super Tip!

    • #30778
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Klaus,

      jetzt ist alles klar soweit.

      Das „Zauberwort“ ist „binfile“!

      Ich hatte deinen Weg sinngemäß auch schon mal versucht aber anstatt von „binfile:“ leider nur „file:“ verwendet und hatte damit
      dann keine guten Soundergebnisse.

      Jetzt läuft alles einwandfrei. Vielen Dank, SuperTip!

      Grüße
      noboter

    • #30780
      Klaus Major
      Verwalter

      SAUBER! 🙂

    • #30798
      nobotter
      Teilnehmer

      Hallo Torsten,

      auch an Dich noch meinen Dank für Deine Idee mit den zip-Archiven im Zusammenhang mit den shell()-Funktionen in LiveCode.

      Grüße
      nobotter

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